Die Vorweihnachtszeit ist eine spannende und aufregende Zeit für unsere Kinder.

Es gibt es so viele schöne Bräuche, die diese Zeit für unsere Kinder ganz besonders machen und das Warten auf die Bescherung am Heiligen Abend verkürzen.

Das gemeinsame Kekse backen, das weihnachtliche Schmücken mit den vielen schönen Lichtern, das Lebkuchenhaus backen und verzieren, das Stiefel putzen und der Besuch des Nikolauses, die Weihnachtsfeiern in der Kita, in der Schule oder im Sportverein, der Besuch des Weihnachtsmarktes, das Wunschzettel schreiben…

Bei uns gehört auch das Lernen eines schönen Weihnachtsgedichtes dazu.

Das schult die Merkfähigkeit unserer Kinder, stärkt ihr Selbstbewusstsein und macht Spaß.

Ab 2 Jahren können die Kleinen schon kurze und einfach zu verstehende Gedichte lernen und dann stolz am Heiligen Abend vortragen. Je älter die Kinder werden, desto länger und anspruchsvoller dürfen die Weihnachtsgedichte sein.

In den Weihnachtsgedichten werden unterschiedliche Themen angesprochen und sie müssen auch nicht immer religiös sein.

Die schönsten Weihnachtsgedichte für Kinder

Weihnachtsgedichte für kleine Kinder ab ca. 2 Jahren

1.

Advent, Advent,
Ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
Dann steht das Christkind vor der Tür.

Autor: unbekannt

2.

Lieber, guter Weihnachtsmann
Schenk mir einen Schokoladenmann.
Nicht so groß und nicht so klein,
Aber lecker soll er sein.

Autor: unbekannt

3.

Lieber guter Weihnachtsmann
Schau mich nicht so böse an.
Stecke deine Rute ein,
Ich will auch immer artig sein.

Autor: unbekannt

Weihnachtsgedichte für Kinder ab ca. 4 Jahren

1.

Im Winter, wenn es stürmt und schneit
Und’s Weihnachtsfest ist nicht mehr weit.
Da kommt weit her aus dunklem Tann‘
Der liebe, gute Weihnachtsmann.

Autor: unbekannt

2.

Nikolaus, du guter Mann…
Du musst dich sicher plagen,
Den schweren Sack zu tragen.
Drum, lieber Nikolaus,
Pack ihn doch einfach aus.

Autor: unbekannt

3.

Weihnachtsmann, oh Weihnachtsmann,
Wie ich dich gut leiden kann.
Kommst mit Geschenken jedes Jahr
Und bist immer pünktlich da.
Du machst alle Kinder froh,
Darum lieben wir dich so.

Autor: unbekannt

4.

Christkind, komm in unser Haus.
Pack die großen Taschen aus.
Stell den Schimmel untern Tisch,
Dass er Heu und Hafer frisst.
Heu und Hafer frisst er nicht,
Zuckerbrezeln kriegt er nicht!

Autor: unbekannt

5.

Bald ist Weihnacht, wie freu‘ ich mich drauf.
Da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf.
Es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern‘,
Wie haben wir doch alle das Weihnachtsfest gern.

Autor: unbekannt

Weihnachtsgedichte für Kinder ab ca. 6 Jahren

1.

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
Mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
Denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
Schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
Denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Autor: Anna Ritter

2.

Strahlend, wie ein schöner Traum,
steht vor uns der Weihnachtsbaum.
Seht nur, wie sich goldenes Licht
auf der zarten Kugeln bricht.
“Frohe Weihnacht” klingt es leise
und ein Stern geht auf die Reise.
Leuchtet hell vom Himmelszelt –
hinunter auf die ganze Welt.

Autor: unbekannt

3.

Seht den Stern von Bethlehem!
Habt ihr so was schon geseh’n?
Er strahlt auf die kleine Hütte.
Seht, das Kindlein in der Mitte!
Es liegt in der Mutter Arm.
Diese hält es fest und warm.
Ja – hier ist ein Mensch geboren
den uns Gott hat auserkoren!

Autor: unbekannt

4.

Freut Euch nun, ihr lieben Leute
Denn das Christkind, das kommt heute!
Und es bringt mit schnellem Schritt
Sicher viele Geschenke mit!
Doch denkt nicht nur an den Wert
Den das Weihnachtsfest beschert.
Denn einst war, habt ihr’s vernommen?
Jesus Christ zur Welt gekommen!

Autor: unbekannt

Weihnachtsgedichte für Kinder ab ca. 12 Jahren

1.

Von drauß‘, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich gold’ne Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann‘,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
alt und jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruh’n,
und morgen flieg‘ ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!“
Ich sprach: „O lieber Herr Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo’s eitel gute Kinder hat.“
– „Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier;
den Apfel, Nuss und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.“
– „Hast denn die Rute auch bei dir?“
Ich sprach: „Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten!“
Christkindlein sprach: „So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!“
Von drauß‘, vom Walde komm ich her;
ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find!
Sind’s gute Kind‘, sind’s böse Kind‘?

Autor: Theodor Storm

2.

Früh, eh ich`s konnt begreifen,
hört ich schon etwas pfeifen,
hört ich schon etwas brummen,
wie tausend Bienen summen.
Was ist denn los? Ach ja:
Der Weihnachtsmann ist da!

Die Raben und die Spatzen,
sie müssen`s weiterschwatzen;
in alle Häuser dringt es,
von allen Glocken klingt es.
Was läuten sie? O ja:
der Weihnachtsmann ist da!

Mit seinem braven Esel
zieht er von Thorn bis Wesel;
wo Mädels sind und Buben,
tritt er in ihre Stuben
und langt aus Sack und Taschen
zum Spielen was und Naschen.
Wo habt ihr`s her? Na ja:
der Weihnachtsmann war da!

Autor: Paula Dehmel

3.

Zwar ist das Jahr an Festen reich,
Doch ist kein Fest dem Feste gleich,
Worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein
Stets harren in süsser Lust und Pein.

O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
So kommt der heilige Christ hinein,
Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen,
Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an Alle denkt,
Ein Jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freu’n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.

Autor: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Wir wünschen euch eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit

Leonie & Heike

Weitere Bastelideen von uns findet ihr hier: basteln

Zum Beispiel diese Weihnachtlichen Figuren aus Erdnüssen

Basteln mit Erdnüssen Weihnachten

Die schönsten Weihnachtsgedichte für Kinder

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